Bei Ereignissen mit Personenschäden wird die Rettungsdienstleitstelle je nach dem Ausmaß der Schadenslage, alle zur Verfügung stehenden eigenen Rettungsmittel alarmieren und einsetzen.
Fahrsicherheit für EinsatzkräfteFahrsicherheit für Einsatzkräfte

Fahrsicherheit für Einsatzkräfte

Herr 
Stefan Litterscheid

Kreis-
bereitschaftsleitung

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stefan.litterscheid
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Do. 16:00 - 19:00 Uhr

Wer auf dem Weg zum Einsatz ist, steht häufig unter Stress und Druck. Das Unfallrisiko steigt bei Einsatzfahrten mit Blaulicht und Einsatzhorn um das

• 17fache mit hohen Sachschäden,

• 8fache mit schwersten Verletzungen,

• 4fache mit tödlichem Ausgang.

Neben den allgemeinen Risiken im Straßenverkehr werden Fahrer und Fahrerinnen von Einsatzfahrzeugen häufig mit unvorhersehbaren Reaktionen anderer Verkehrsteilnehmer konfrontiert. Erschwerend kommt die erhöhte emotionale Aktivität der Einsatzkraft hinzu. Sie steht im ständigen Konflikt zwischen einem schnellen, aber auch einem sicheren Ankommen an der Einsatzstelle.

Um das Risiko unserer Einsatzkräfte zu minimieren, bieten wir zwei verschiedene Seminare an:

1.   1. Fahrsicherheitstraining mit dem Privat-PKW

Schon auf dem Weg zur oder von der Dienststelle kann es zu gefährlichen Situationen im täglichen Straßenverkehr kommen. Mit diesem Seminar wollen wir den oft jungen Helferinnen und Helfern die Möglichkeit geben, das eigene KFZ besser kennen und beherrschen zu lernen.

Folgende Punkte werden in diesem Seminar, das durch die Deutsche Verkehrswacht Mainz-Bingen durchgeführt wird, theoretisch und praktisch den Fahrern näher gebracht:

  • Sitzposition und Lenkradführung
  • Slalom und Blickführung
  • Bremsen bei unterschiedlichen Fahrbahnzuständen
  • Bremsen und Ausweichen
  • Abfangen eines schleudernden Fahrzeugs
  • Kreisbahn und Kurvenfahrt

 Das Fahrtraining wird in Mainz-Finthen / Layenhof auf dem ACE-Übungsplatz durchgeführt. Beginn ist 08:30 Uhr bzw. 13:30 und Ende ca. 13:00 bzw. 18:00 Uhr (Dauer 4,5 h).

Die Kosten für das Training werden von der zuständigen Unfallkasse des Bund übernommen, so dass die Teilnahme für Mitglieder der DRK-Bereitschaften Mainz-Bingen kostenfrei möglich ist.

Die Gruppenstärke umfasst maximal 12 Teilnehmer pro Termin.

 

Verhaltenstraining bei Einsatzfahrten mit Sondersignal

      Das Training, das in einem speziellen Fahrsimulator des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz in Koblenz durchgeführt wird, umfasst

  • unterschiedliche Verkehrsräume (Stadtverkehr, Landstraße, Bundesstraße, Autobahn)
  • unvorhersehbares Verhalten von Verkehrsteilnehmern z. B. Fußgänger an Bushaltestellen
  • Überholmanöver und Vorbeifahren unter verschiedenen Sichtbedingungen
  • Gassenbildung in unterschiedlichen Verkehrssituationen
  • Annähern und Überqueren von Kreuzungen mit unterschiedlichen Vorfahrtsregelungen
  • plötzliche Ereignisse und Gefahrenwahrnehmung beim Fahren eines Einsatzfahrzeuges mit Sondersignal.


Das Seminar wird durch einen Instruktor des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz betreut. Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 6 Teilnehmern pro Termin. Die Ausbildung findet in Einsatzkleidung inkl. Sicherheitsschuhen statt.

Die Lehrgangs- und Verpflegungskosten trägt der DRK-Kreisverband Mainz-Bingen e.V. in voller Höhe. Nimmt ein Teilnehmer kurzfristig nicht teil, so wird dem entsendenden Ortsverein eine Ausfallgebühr in Höhe von 120 Euro in Rechnung gestellt.


Das Seminarangebot beinhaltet:

  • Anfahrt nach Koblenz mit einem MTW ab einem vereinbarten Treffpunkt (ca. 75 min) 
  • Teilnahme am Seminar „Verhalten bei Einsatzfahrten mit Sondersignal“ (ca. 240 h)
  • Teilnahme an Mittag- oder Abendessen je nach Seminarzeit (ca. 90 min)
  • Rückfahrt nach Mainz bzw. zum vereinbarten Treffpunkt (ca. 75 min)

Die genauen Seminar-Inhalte findet man hier:

https://www.lfv-rlp.de/fileadmin/daten/lfv-rlp/facharbeit/ausbildung/sicher_zum_einsatz/sondersignal/ausbildungsplan.pdf

Teilnahmevoraussetzungen:

Mitgliedschaft in einer der Bereitschaften im DRK-Kreisverband Mainz-Bingen. Besitz eines gültigen Führerscheins für mindestens 12 Monate oder Erwerb der Fahrerlaubniserweiterung für Fahrzeuge des KatS bis max. 7,5 t (sogn. Feuerwehrführerschein). Tragen von kompletter Einsatzbekleidung inkl. Sicherheitsschuhen.

 


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